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Priester nach dem
 
HERZEN JESU

Die Priestergemeinschaft „P. Tomás Morales“

Pflegt die priesterliche Brüderlichkeit: Haltet Kontakt zueinander, hört einander zu, unterstützt euch gegenseitig. Ein Priester, der sich isoliert, brennt langsam aus; ein Priester, der mit seinen Brüdern gemeinsam unterwegs ist, wächst. (Papst Leo XIV., Botschaft anlässlich des Weltgebetstags zur Heiligung der Priester 2026) 

Das Priestersein heute

Es geht nicht darum, neue Modelle zu erfinden oder die von uns empfangene Identität neu zu definieren, sondern mit erneuerter Intensität das Priestertum in seinem authentischsten Kern wieder vor Augen zu stellen – ein alter Christus sein. Wir müssen zulassen, dass Er unser Leben formt […] und einem Dienst Gestalt gibt, der aus der vertrauten Beziehung mit Gott, der treuen Hingabe an die Kirche und dem konkreten Dienst an den uns anvertrauten Menschen gelebt wird. (Leo XIV., Schreiben an die Priester des Erzbistums Madrid, 28. Januar 2026)


Viele Priester unserer Zeit tragen die Sehnsucht in sich, Gott und den Menschen mit ganzer Hingabe durch ein priesterliches Leben der Heiligkeit zu dienen. Was oft fehlt, sind mitbrüderliche Gemeinschaft, gegenseitige Unterstützung sowie theologische und spirituelle Hilfen, die mit Blick auf die heutigen Gefährdungen der priesterlichen Berufung zu ihrer Verlebendigung und Vertiefung beitragen können. Papst Johannes Paul II. lädt in seinem Apostolischen Schreiben „Pastores dabo vobis“ zu einer ständigen Neubesinnung auf das Wesen des Priestertums ein: „Die priesterliche Berufung ist im wesentlichen eine Berufung zur Heiligkeit in der Form, die aus dem Sakrament der Priesterweihe entspringt. Die Heiligkeit ist Vertrautheit mit Gott, sie ist Nachahmung des armen, keuschen und demütigen Christus; sie ist vorbehaltlose Liebe zu den Seelen und Hingabe an ihr wahres Wohl; sie ist Liebe zur Kirche, die heilig ist und uns heiligen will, weil das die Sendung ist, die Christus ihr anvertraut hat. Jeder von euch muß heilig sein, um auch den Brüdern zu helfen, ihrer Berufung zur Heiligkeit zu folgen“ (Nr. 33). 

Was ist die Priestergemeinschaft?  

Wir können […] „neue Kräfte tanken“, wenn wir uns […] öffnen für die brüderliche Begegnung miteinander: Die Brüderlichkeit tröstet, bietet Räume innerer Freiheit und sorgt dafür, dass wir uns angesichts der Herausforderungen des [priesterliche] Dienstes nicht allein fühlen. (Papst Franziskus, Brief an die Priester der Diözese Rom, 5. August 2023) 

Auf diesem Hintergrund ist im geistlichen Umfeld der Münchener Niederlassung des Säkularinstituts Cruzadas de Santa Maria am 1. Oktober 2004 die internationale Priestergemeinschaft „Pater Tomás Morales“ entstanden. Sie trägt den Namen jenes spanischen Jesuiten Tomás Morales (1908-1994), der zusammen mit Lydia Jiménez das Säkularinstitut gegründet hat, und durch seine priesterliche Lebenshingabe im Dienst am Apostolat aller Getauften zu einem echten Vorbild und Förderer nicht nur der Berufung der Laien, sondern auch der Priester geworden ist. 

 

Wer sind wir?  

 

Die Kirche braucht […] Männer, die Christus gleichgestaltet sind, fähig, ihren Dienst aus einer lebendigen Beziehung zu Ihm zu erfüllen - einer Beziehung, die sich nährt aus der Eucharistie und ausdrückt in einer pastoralen Nächstenliebe, die von aufrichtiger Selbsthingabe geprägt ist. (Leo XIV., Schreiben an die Priester des Erzbistums Madrid, 28. Januar 2026)

Aus dem Miteinander von geweihten Amtsträgern und Charismen kann […] ein gesunder Impuls für ein neues Engagement der Kirche in der Verkündigung und im Zeugnis des Evangeliums der Hoffnung und der Liebe in allen Teilen der Welt entspringen. (Papst Benedikt XVI., Schreiben zum „Jahr des Priesters“, 16. Juni 2009)

Die Priestergemeinschaft setzt sich aus Diözesanpriestern zusammen. Diese erfüllen mit Liebe und Treue den Auftrag, der ihnen von ihrem Diözesanbischof übertragen worden ist, sei es in der Pfarrei, an der Universität oder in einer anderen Einrichtung. Damit verbunden bemühen sie sich, die Aktivitäten, die die Cruzadas de Santa Maria für Jugendliche, Familien und Studierende anbieten, zu unterstützen.  

Was tun wir?  

Es geht […] darum, die Berufung zu bewahren und sie wachsen zu lassen, auf einem beständigen Weg der Umkehr und der erneuerten Treue, der niemals nur ein individueller Weg ist, sondern uns verpflichtet, füreinander Sorge zu tragen. (Leo XIV., Apostolisches Schreiben „Eine Treue, die Zukunft schafft“, 8. Dezember 2025, Nr. 13)

Gleichzeitig besteht ein wichtiges Ziel der Priestergemeinschaft darin, die eigenen priesterlichen Berufungen zu stärken und gegenseitige Unterstützung auf vielfältige Weise zu üben. Dazu finden in einer Niederlassung der Cruzadas oder auch Online regelmäßige Treffen zur mitbrüderlichen Begegnung, geistlichen Einkehr, Pflege des inneren Lebens und zum theologischen Austausch statt. Die menschliche und geistliche Verbundenheit sowie das tägliche Schöpfen aus den Quellen des Wortes Gottes und der Sakramente sollen helfen, mit Hingabe die priesterliche Berufung der Heiligkeit zum Lob Gottes und zum Segen der Kirche zu leben. Einmal im Jahr bieten wir ignatianische Schweigeexerzitien für Priester und Seminaristen an, die sich auch an junge Männer richten, welche auf der Suche nach ihrer Berufung sind. 

Wie verstehen wir uns?  

 

Es begleite euch Maria, die himmlische Mutter der Priester; sie, die unter dem Kreuz vereint ist mit dem Opfer ihres Sohnes und die nach der Auferstehung im Abendmahlssaal zusammen mit den Aposteln und den anderen Jüngern die Gabe des Geistes empfangen hat, möge euch und jedem von uns, liebe Mitbrüder im Priesteramt, helfen, uns von der Gnade Gottes innerlich verwandeln zu lassen. Nur so ist es möglich, getreue Abbilder des guten Hirten zu sein; nur so können wir mit Freude die Sendung erfüllen, die Herde zu kennen, zu führen und zu lieben, die Jesus sich um den Preis seines Blutes erworben hat. (Papst Benedikt XVI., Predigt 29. April 2007) 

So verstehen sich die Cruzadas de Santa Maria und die Priester der Priestergemeinschaft „Pater Tomás Morales“ zusammen mit allen, die ihnen verbunden sind, als eine geistliche Familie der Jungfrau und Gottesmutter Maria, die Freude und Leid im Glauben und im Leben der Kirche und der Welt miteinander teilen und bereit sind, in Einheit mit dem kirchlichen Lehramt am Aufbau einer neuen „Zivilisation der Liebe“ durch ein Leben der Hingabe und der Heiligkeit mitzuwirken. 

Interesse erweckt? Wer sich für die Priestergemeinschaft interessiert, kann gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

Unsere nächsten Termine

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