
Unser Säkularinstitut
CRUZADAS DE SANTA MARIA

Wer wir sind
Wir sind ein katholisches Säkularinstitut päpstlichen Rechts, das von P. Tomás Morales SJ gemeinsam mit Lydia Jiménez in Madrid gegründet worden ist, um das Evangelium Christi durch ein gottgeweihtes Leben mitten in der Welt in alle Bereiche unserer Gesellschaft hineinzutragen.
Der spanische Begriff „Cruzada“ leitet sich von dem Wort cruz für „Kreuz“ ab. P. Tomás Morales hat diesen Namen zusammen mit den ersten Mitgliedern des Instituts gewählt, um deutlich zu machen, dass es unser Auftrag ist, das Kreuz Christi als höchsten Erweis der barmherzigen Liebe Gottes zu uns Menschen in unserem Alltag und mitten in der Welt zu bezeugen. Diesen Auftrag erfüllen wir, indem wir auf den persönlichen Ruf Gottes an uns mit einem Leben nach den drei evangelischen Räten – Armut, Jungfräulichkeit und Gehorsam – nach dem Vorbild Jesu Christi antworten.
Um die Cruzadas de Santa Maria ist eine geistliche Bewegung entstanden, zu der Jugendliche, Familien und Priester gehören
Entstehung
Die Cruzadas de Santa Maria wurden am 8. Dezember 1965 als Pia unio anerkannt. Am 13. Mai 1989 wurden sie als Säkularinstitut bischöflichen Rechts und später am 13. Mai 2000 als Säkularinstitut päpstlichen Rechts approbiert.
Heute sind wir mit rund 200 Mitgliedern in Spanien, Deutschland, Irland und Italien sowie in mehreren Ländern Lateinamerikas (Mexiko, Chile, Peru, Kolumbien, Uruguay, Kuba), in den USA und in Kamerun vertreten. Die erste deutsche Niederlassung entstand 1991 in München. Seit 2004 haben wir auch in Bonn, seit 2015 in Eichstätt und seit 2020 in Dießen am Ammersee Niederlassungen.


Unsere Spiritualität
Als Mitglieder eines Säkularinstituts verbinden wir die Hingabe unseres Lebens an Gott durch die evangelischen Räte mit der aktiven Teilnahme am Alltag der Menschen in der Welt. In der Regel gehen wir einen Beruf in den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen nach.
Wir schöpfen zum einen aus der kontemplativen Spiritualität des theresianischen Karmel, zum anderen aus dem Geist der ignatianischen Exerzitien. Maria in Nazareth ist unser Vorbild für die tiefe Verbindung von Kontemplation und Aktion, von der unsere Spiritualität geprägt ist.
Wie wir leben
Wir leben vorzugsweise in kleinen Gemeinschaften, die wir „Nazareth“ nennen. Die innere Verbundenheit mit Gott im Alltag nähren wir durch ein Leben aus den Sakramenten und aus dem täglichen Gebet, regelmäßigen Einkehrtagen und jährlichen ignatianischen Exerzitien.
Aus dieser Vereinigung mit Gott heraus gestalten wir unseren Alltag in der Gemeinschaft und in der Welt. Da sich unser apostolisches Wirken besonders an junge Menschen richtet, arbeiten viele von uns in den verschiedenen Bereichen des Bildungswesens. Auf diese Weise stellen wir uns in den Dienst der Kirche, um an der Neuevangelisierung im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils mitzuwirken.

WIR GEBEN ZEUGNIS...

Lena
Mein Name ist Lena, ich bin 21 Jahre alt, wohne in München und bin Referendarin für die Fächer Ernährung und Werken in der Grund- und Mittelschule. Dass Gott mich ruft, ganz für ihn zu leben, habe ich in mehreren Momenten ganz klar gesehen. Den Ruf für das geweihte Leben zu erkennen ist der eine Schritt. Der andere Schritt ist auf den Ruf zu antworten und eine Entscheidung zu treffen. Alles zurücklassen um Gott als Braut nachzufolgen. Cruzada zu sein bedeutet für mich, ganz für Gott zu leben. Und wie Jesus in Nazareth mitten in meinem Arbeitsalltag seine Liebe auszustrahlen und sein Licht zu den Menschen zu bringen. Wie Maria in Nazareth für Jesus als Mutter sorgte, durfte auch ich sie als Mutter erfahren. Durch eine Wallfahrt nach Medjugorie wusste ich, dass ich fest auf die Muttergottes vertrauen kann und sie mir immer helfen wird. Der Name Cruzadas de Santa Maria zeigt, dass Maria auch für unseren Gründer Tomas Morales ein wichtiges Vorbild war. Jetzt darf ich jeden Tag neu Maria als meine Mutter erfahren. Und ihr jeden Tag meine Sorgen und Anliegen im Rosenkranz anvertrauen.

Cosima
Mein Name ist Cosima Kügler, ich bin 30 Jahre alt und vor acht Jahren Cruzada geworden. Cruzada zu sein bedeutet für mich, eine Familie gefunden zu haben, in der man sich gegenseitig hilft, Tag um Tag in der Liebe zu Jesus zu wachsen und durch die Treue zum Gebet und zu den Sakramenten die Beziehung zu ihm zu vertiefen. In dieser Familie erfahre ich wahre geschwisterliche Liebe. Durch die Erfahrung seiner persönlichen, unendlich starken Liebe hat Gott mich vorbereitet, auf seinen Ruf, als seine Braut zu leben, voll Freude und Dankbarkeit mit meinem Ja zu antworten. Ganz konkret drückt sich das durch die Gelübde der Armut, der Jungfräulichkeit und des Gehorsams aus. Sie machen mein Herz weit und meine Hände frei, um für nichts anderes da zu sein, als die große Liebe Gottes zu bezeugen. Jeder Augenblick meines Lebens, auch wenn er etwas Schweres mit sich bringt, ist mit einem tiefen Sinn erfüllt. An der Hand der Muttergottes habe ich oft erfahren, dass für Gott tatsächlich nichts unmöglich ist. Mein Leben steht auf einem Felsen, so wie es Jesus gesagt hat.

Daniela
Ich heiße Daniela Leiter, bin 47 Jahre, komme aus Südtirol und lebe derzeit in Bonn. Ich bin bereits seit 24 Jahren Cruzada de Santa Maria. Immer wieder, wenn ich Menschen begegne, darf ich erfahren, welch große Sehnsucht sie in sich tragen und wie sehr sie letztlich nach Gott dürsten. Durch meine Arbeit als Lehrerin, aber auch überall dort, wo ich gerade bin, versuche ich, Christus zu den Menschen zu bringen, ganz so, wie es mir der Hl. Geist eingibt. Meistens höre ich einfach zu, verspreche ihnen mein Gebet und manchmal darf ich sie in ihrem persönlichen Glaubensleben begleiten. Ich bin sehr dankbar für meine Berufung, denn sie gibt meinem Leben einen tiefen Sinn.
