
Gott spricht zu dir
in der STILLE
Schweigeexerzitien nach Ignatius von Loyola
Eine Begegnung mit der Barmherzigkeit Gottes: Das sind die ignatianischen Exerzitien laut unserem Gründer Pater Tomás Morales. Sie sind eine Einladung, Jesus Christus zu begegnen im Schweigen, im Gebet, in der Schriftbetrachtung und in den Sakramenten, um das Leben auf ihn hin auszurichten und Klarheit zu gewinnen über die eigene Berufung. Unsere Exerzitien halten sich an das Konzept des heiligen Ignatius von Loyola, das sich durch einen regelmäßigen Wechsel von geistlichen Impulsen, Zeiten des Gebets und der Erholung sowie durchgängiges Schweigen auszeichnet. Sie werden von Mitgliedern der Cruzadas de Santa Maria und einem Priester begleitet.
Wir bieten Exerzitien hauptsächlich für junge Frauen, aber auch für Priester und Seminaristen und sowie für Eheleute an.
Sie haben Exerzitien gemacht...

Andrea
Das Schweigen, das Gebet und die Impulse haben mich an Orte meines Herzens geführt, die für mich lange Zeit eher negativ behaftet waren. In diesen Momenten hat Jesus meine Gedanken völlig verändert und mir dazu Seine liebenden, leuchtenden und schönen Sichtweisen gezeigt, die meine Einstellung um 180 Grad ins Positive verändert hatten. Das half mir auch, Dinge loszulassen und aus tiefstem Herzen gerne vergeben zu wollen. Ich hab schon lange nicht mehr so viel Frieden, innere Freude und Glück verspürt, wie in dieser innigen Zeit mit Jesus während der Exerzitien.

Patricia
Diese Tage der Exerzitien waren von einer sehr ausgeglichenen Struktur aus Gebet und Zeit zur Reflektion ganz ohne Einflüsse von außen, was durchaus als wohltuend empfunden werden kann, geprägt. Die Abgeschiedenheit und strukturierte Tagesordnung tragen dazu bei, dass die gewonnenen Eindrücke nachhaltig Frucht bringen können. Denn die vielen Anregungen und Impulse, welche man in dieser ganzen Zeit erhält, sollen dann auch nach reiflicher Überlegung zur praktischen Umsetzung wieder langfristig mit in den Alltag genommen werden können, sinngemäß der Exerzitien nach Ignatius von Loyola.

Christine Ibler
Einmal im Jahr nehme ich an den Schweigeexerzitien für Ehefrauen in Dießen teil. Beim ersten Mal beschäftigte mich die Frage, ob ich es schaffe, so lange nicht zu reden. Ich war überrascht, dass es ganz problemlos und sogar sehr gut möglich war. Durch das Schweigen wird man von anderen Menschen nicht abgelenkt. So kann man ganz nah bei Jesus und in seiner Liebe bleiben. Mit jedem Tag wird das Gebet tiefer. Im Alltag ist so eine lange und innige Zeit mit Jesus nicht möglich. Um intensiv in die Gegenwart Gottes einzutauchen, braucht es Zeit und Stille. Diese Zeit und den Rahmen dafür bekommt man bei den Exerzitien. Es ist wirklich ein Geschenk, so etwas erleben zu dürfen. Eine schöne Erfahrung ist auch, die eigene Stimme nur beim Beten und Singen zu hören. Für meinen Alltag nehme ich mit, ganz bewusst Zeiten der Stille zu halten.

Winfried Knacker
"Die Stille ist Begegnung mit Gott" (P. Tomás Morales) - unter diesem Thema durfte ich im Mai 2025 an den ersten ignatianischen Schweigeexerzitien für Männer im Evangelisationszentrum Petrus Canisius teilnehmen. In den Betrachtungen führte ich Zwiegespräche mit Jesus und Maria und fühlte mich direkt an die biblischen Orte versetzt. Besonders berührte mich die Heilung des blinden Bartimäus und der Wunsch, meinen Mantel wegzuwerfen, um Jesus zu folgen. Die tägliche gemeinsame Hl. Messe, das Rosenkranzgebet, die Betrachtungen sowie ein Beichtgespräch gaben mir neue Kraft. Ich stöbere gern in meinen Aufzeichnungen und ertappe mich dabei, wie ich wieder nach dem alten Mantel greife, den ich doch ablegen wollte. Gerne erinnere ich mich an diese segensreiche Zeit bei den Cruzadas und sage hierfür ein herzliches "Vergelt's Gott!"




